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Föckup Nacht 2019

By 18. Dezember 2019 No Comments

What the Föck! Manchmal hilft eben auch die beste Planung und das grösste Charisma nichts. Alles geht vor die Hunde! Die Föckup Nacht am 10. Dezember 2019 zeigte, dass dies meist nicht das Ende, sondern den Anfang von etwas Neuem beschreibt. Vier Entrepreneure erzählten von ihren Tiefs mit ihren Unternehmen und wie sie wieder aus dem Schlamassel herausgekommen sind.

Stelleninserate sind langweilig. Yannik Odiet und sein Team hatten den öden Buchstabenreihen kurzerhand den Kampf angesagt und eine Plattform entwickelt, bei der Stellen per Video ausgeschrieben werden. Allerdings gingen dabei die Videos für die Videoplattform irgendwie vergessen. Doch woher nehmen und nicht stehlen? – Heute produzieren er und sein Team ihre Videos selbst und bieten auf ihrer Plattform einen kompletten Service an.

Silvan Krähenbühl und sein damaliger Geschäftspartner starteten mit Gymhopper bereits im Studium. Ein einzelnes Fitnessstudio ist für den mobilen Menschen von heute einfach nicht genug! Trotz erster internationaler Erfolge kam ihr Geschäft und die Beziehung der beiden Geschäftspartner ins Stolpern. Heute gehen sie getrennte Wege. Gymhopper wurde an MyClubs verkauft, einem Anbieter mit ähnlichem Konzept, und Silvan ist dort als Head of Busines Developmnet tätig.

Roger Muamba und sein Geschäftspartner haben die Region St. Gallen mit hoffrischem Gemüse versorgt. Ohne Geschäftsmodell aber mit umso mehr Leidenschaft ging das erstaunlich lange gut. Irgendwann kam aber der Zeitpunkt, an dem sie ihre Kundschaft einem anderen Anbieter weitergaben, um ihr unrentables Geschäft zu beenden. Der Leidenschaft für gutes Essen ist er treu geblieben. Er führt heute einen Feinkostladen mit langer Tradition.

Pascal Brunner von Vatorex wollte mit seinen Produkten den britischen Imkermarkt erobern. Er organisierte deswegen mehrere Treffen mit wichtigen Imkern rund um London. Schlussendlich kehrte er trotz Unterstützung der Schweizer Botschaft nicht mit neuen Bestellungen in die Schweiz zurück. Gerade mal ein einzelnes der vereinbarten Treffen fand statt. Der ganze Aufwand umsonst? – Nicht ganz, der Verzweifelte konnte ganz unerwartet ein Interview (per Skype) mit einem englischen Imkermagazin abhalten, die über ihn berichten wollen. Ende gut, alles gut?