Konzept

Gestalten Sie Ihre Zukunft!

Wohin soll Ihre Reise führen? Kreieren Sie ein Geschäftsmodell mit dem Sie langfristig Erfolg haben. Werden Sie sich klar, was Sie dafür benötigen und kalkulieren Sie, ob Ihre Rechnung aufgeht.

3 Themen der Konzeptphase:

1. Vision und Mission

Wo wollen Sie hin?

3. Finanzplanung

Wie sehen Ihre Finanzen aus?

1. Vision und Mission

Wie Schiffe auf dem weiten Meer brauchen auch Unternehmen ferne Ziele, auf welche die gesamte Mannschaft hinsteuert. Diese Ziele, in der Unternehmenswelt Vision und Mission genannt, geben den Unternehmen und seinen Mitarbeitenden eine Fahrtrichtung vor und helfen dabei Entscheidungen zu fällen. Wie sich Vision und Mission unterscheiden, erfahren Sie hier:

Vision

«In 10 Jahren wollen wir die Nummer 1 sein.», «Wir wollen doppelt so stark wachsen wie der Markt.» oder «In 5 Jahren möchten wir eine Rendite von 18,23% erreichen.».

Solche Aussagen sind nichtssagend und noch keine Vision. Eine Vision verfolgt etwas Grosses, dabei geht es nicht vorrangig ums Geld verdienen. Eine Vision bietet oftmals einen Mehrwert in sozialer oder ökologischer Form für den Rest der Menschheit.

Eine Vision begeistert, eine Vision motiviert, eine Vision setzt Kräfte frei und eine Vision können sich die Mitarbeiter bildlich vorstellen.

Überlegen Sie sich genau, was Sie möchten. Lösen Sie sich vom reinen Egotrip-Gedanken, eine Vision ist grösser als Sie. Die Vision ist Motivation für Sie und alle Mitarbeitenden – die Vision hilft den Mitarbeitenden sich mit der Firma zu identifizieren. Sie stiftet Sinnhaftigkeit und somit längerfristig Zufriedenheit.

Ein Zitat, welches den Zweck einer Vision auf den Punkt bringt stammt von Antoine de Saint-Exupéry.

«Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.» (Antoine de Saint-Exupéry)

Eine gute Vision drückt aus:

  • Warum tun wir das, was wir heute tun?
  • Wo wollen wir in der Zukunft stehen und wie erreichen wir dies?
  • Was ist uns nebst den wirtschaftlichen Aspekten auch wichtig?
  • Welche Werte sind uns wichtig?
  • Warum lohnt es sich täglich aufzustehen, den Weg zur Arbeit zu bestreiten und Stunden in der Arbeit verbringen?

Mission

Die Mission richtet sich an Ihre Kundinnen und Kunden. Sie dient als Orientierungshilfe für die Kundschaft und schafft Klarheit für welche Werte eine Firma, deren Mitarbeitenden und deren Produkte stehen. Mit diesen Werten können sich Ihre Kundinnen und Kunden identifizieren und bauen so eine emotionale Beziehung zur Firma, den Mitarbeitenden oder Produkten auf. Eine Grundvoraussetzung für eine langfristige Partnerschaft.

Eine gute Mission drückt aus:

  • Warum sollen unsere Kundinnen und Kunden uns vertrauen?
  • Wie wollen wir von unserer Kundschaft wahrgenommen werden?
  • Welche Werte sind uns wichtig und werden von uns eingehalten?

Vereinfacht gesagt: Die Vision beschreibt den idealen Unternehmenszustand in der Zukunft und die Mission den Zweck oder Auftrag der Unternehmung.

2. Business Model (Canvas)

Business Model Canvas – der andere Businessplan

Seitenweise Businnessplan schreiben ist vorbei! Das Startzentrum Zürich ist überzeugt, dass ein guter Businessplan nicht lang sein muss, sondern verständlich und gut durchdacht. Darum empfehlen wir dazu die Verwendung des Business Model Canvas. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier!

Das Business Model Canvas ist nichts anderes als ein Blatt Papier mit neun Feldern, auf dem Ihr gesamtes Geschäftsmodell dargestellt und überarbeitet werden kann. Das englische Wort «Canvas» bedeutet Leinwand und rührt daher, dass das Business Model möglichst gross ausgedruckt werden sollte, damit man gut damit arbeiten und darüber diskutieren kann.

Ein wichtiger Aspekt des Business Model Canvas ist, dass man sein Geschäftsmodell nicht einfach mal kurz niederschreibt um es irgendwo niedergeschrieben zu haben, sondern dass man es immer wieder überarbeitet und darüber diskutiert und reflektiert. Denn in den seltensten Fällen ist eine Geschäftsidee von Anfang an ausgereift und längerfristig anwendbar. Die neun Felder mit Fragen zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren für ein Geschäftsmodell helfen Ihnen, Ihre Idee zu strukturieren und zu Hinterfragen.

Wie das mit dem Business Model Canvas genau funktioniert erfahren Sie am einfachsten, wenn Sie es ausprobieren! Vorlagen und eine Anleitung dazu stehen als Download bereit!

Business Model Canvas
leer mit Inputs

Business Model Canvas
leer

Beispiel Business Model
Migros Genossenschaft Zürich

Beispiel Business Model Canvas
Coiffeur Melindo

3. Finanzplanung

Zur Führung einer Unternehmung – egal ob Startup oder Grosskonzern – gehört auch die Finanzplanung. Natürlich muss bei einer Gründung die Finanzplanung nicht so umfangreich wie bei einer Versicherung oder einem Pharmakonzern sein. Sie sollte aber möglichst realistisch und genau sein – ohne Finanzplanung überlebt keine Unternehmung.

Füllen Sie die einzelnen Blätter möglichst realitätsgetreu aus, oftmals sind Schätzungen und Annahmen nötig, die möglichst nah an der Realität sein sollten. Tasten Sie sich an die Zahlen heran und deklarieren Sie, wo Sie welche Annahmen gemacht haben. Versuchen Sie nicht mit unrealistischen Zahlen Ihre Geschäftsidee zu schönigen. Auf dem Papier mag dies funktionieren – in der Realität nicht.

Finanzplanung

Wir haben die Finanzplanung in drei Kategorien aufgeteilt:

Startkosten

Die Startkosten beinhalten alle Kosten die Anfallen, damit Sie Ihre Geschäftstätigkeit aufnehmen können. Dazu gehören sowohl die Gründungskosten wie Sie bei der Eröffnung eines Bankkontos oder dem Handelsregistereintrag anfallen, aber auch Kosten für allfällige Umbauten, Fahrzeuge, Schulungen und andere Ausgaben die Sie vor der eigentlichen Geschäftstätigkeit haben. Die gesamten Vorleistungen sollten durch die spätere Geschäftstätigkeit finanziert sein.

Budget

Das Budget ist die Gegenüberstellung von Einnahmen (Ertrag) und Ausgaben (Aufwand). Die Budgetierung erfolgt stets für die Zukunft, also für kommende Geschäftsjahre oder -monate. Wir empfehlen ein Budget für sechs Monate, dies ist auch die Zeitspanne für die idealerweise die Finanzierung gesichert sein sollte.

Wie bei den Startkosten sollten Sie auch beim Budget mit möglichst realistischen Zahlen operieren. Versuchen Sie Ihre Ausgaben so genau wie möglich zu bestimmen. Nur wenn Sie Ihre Ausgaben kennen, wissen Sie auch, wie viele Einnahmen Sie generieren müssen um Ihre Kosten zu decken.

Liquiditätsplanung

Liquidität bezeichnet die frei verfügbare Geldmenge eines Unternehmens die verwendet werden kann, um Löhne zu bezahlen, Rechnungen zu begleichen und um zu investieren. Die Liquiditätsplanung zeigt auf, wie Zahlungsfrist und Rechnungstellung Einfluss auf die Liquidität haben. Eine genaue Finanzplanung ist nötig, um Ihre finanziellen Ressourcen bestmöglich zu verwalten und einzusetzen.

Beim Ausfüllen der Liquiditätsplanung werden Sie bemerken, dass es unter Umständen mehrer Monate dauern kann, bis das Geld Ihrer Kunden tatsächlich auf Ihrem Konto ist. Gleichzeitig hat Ihr Unternehmen Rechnungen Ihrer Lieferanten zu bezahlen. Das kann zu finanziellen Engpässen und bis zur Zahlungsunfähigkeit Ihres Unternehmens führen.

Ziel der Liquiditätsplanung ist die Sicherstellung der jederzeit verfügbaren Liquidität. Damit beugen Sie etwaigen Krisen vor, die durch Zahlungsunfähigkeit bis zur Insolvenz führen können.

Alle Quellenangaben finden Sie hier